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Missionarisch Kirche sein in Kassel

„Wir sind ein Missionsland geworden. Diese Erkenntnis muß endlich vollzogen werden. Die Umwelt und die bestimmenden Faktoren allen Lebens sind unchristlich.“ So hatte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen die Parole des weitsichtige Jesuitenpaters und Soziologen Alfred Delp (1907-1945) uns allen in Erinnerung gerufen. Delp war der Mann, der seinen Widerstand gegen die Barbarei des Nationalsozialismus am 2. Februar 1945 mit seinem Leben bezahlt hatte und diese Worte sprach er wenige Jahr zuvor in einem Vortrag am 22. Oktober 1941 in Fulda. Für die Verantwortlichen in der unsere Kirchengemeindem im Kasseler Norden ist das die Beschreibung der eigenen Ausgangslage. Wir werden uns mehr und mehr klar darüber das wir hier tätig werden müssen. Und mehr noch, im Missionsland dürfen wir nur bleiben, wenn wir einem echten Missionswillen haben. „Wir wollen auch noch Morgen Kirche vor Ort leben, deswegen müssen wir heute werben und Mitglieder suchen! Man sagt den Christen nach, dass sie müde Krieger geworden seinen, Menschen, denen die missionarische Dynamik und der Mut, in Neuland vorzustoßen abhanden gekommen sei. Aber nicht für uns. Wir wollen nichts unversucht lassen", ruft Pfarrer Stefan Krönung die Mitarbeiter auf. "Für den Pfarrer geht es nicht darum, Bestand zu verwalten, Brauchtum zu pflegen oder Althergebrachtes mit Ach und Krach gerade noch zu halten. Es geht darum mutig neue missionarische Schwerpunkte zu setzten."



24.05.2009 - 22:31:12 CEST
Ausgangslage
Worum geht es bei einer missionarischen Gemeinde?

Autor: pfarrei@sankt-joseph-kassel.de (Pfr. Stefan Krönung)

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